Geblitzt.Angehalten.Unfall.Fachanwalt für Verkehrsrecht in Berlin

Bußgeldbescheid, drohendes Fahrverbot, Unfall oder Strafverfahren: Wir prüfen Ihre Akte, finden die Schwachstellen und vertreten Sie gegenüber Bußgeldstelle, Gericht und Versicherung.

  • Fachanwalt für Verkehrsrecht
  • Beratung auf Deutsch, Englisch und Russisch
  • Rechtsschutz-Deckungsanfrage übernehmen wir

Bußgeldbescheid erhalten? Sie haben 2 Wochen für den Einspruch.

Maßgeblich ist das Zustelldatum auf dem gelben Umschlag (§ 67 OWiG). Endet die Frist an einem Samstag, Sonntag oder Feiertag, läuft sie bis zum nächsten Werktag.

Frist prüfen lassen

Ablauf

So läuft Ihr Mandat

Vier klare Stationen, vom ersten Anruf bis zur Entscheidung.

  1. Kontakt aufnehmen

    Rufen Sie an oder senden Sie uns Bescheid, Anhörungsbogen oder Unfallbericht. Wichtig bis dahin: Angaben zur Person sind Pflicht, zur Sache müssen Sie sich gegenüber der Behörde nicht äußern.

  2. Deckung klären

    Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung mit Verkehrsrechtsschutz, stellen wir die Deckungsanfrage. Nach einem unverschuldeten Unfall trägt grundsätzlich die gegnerische Haftpflichtversicherung die Anwaltskosten.

  3. Akteneinsicht & Prüfung

    Wir fordern die vollständige Akte an: Messprotokoll, Eichschein, Messreihe und Schulungsnachweis. Dann prüfen wir Messung, Fristen und Verjährung.

  4. Verteidigung

    Auf Grundlage der Akte entscheiden wir gemeinsam: Einspruch, Verhandlung mit der Behörde, Vertretung vor Gericht oder Regulierung gegenüber der Versicherung.

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Ihr Anwalt

Alexander Sigal

Rechtsanwalt & Fachanwalt für Verkehrsrecht

Verkehrsrecht ist der Schwerpunkt unserer Kanzlei in Berlin-Wilmersdorf. Ob Blitzer-Bußgeld, drohendes Fahrverbot, Unfallregulierung oder Ermittlungsverfahren: Wir prüfen jeden Fall anhand der vollständigen Akte, nicht anhand von Mustern.

Den Titel „Fachanwalt für Verkehrsrecht“ verleiht die Rechtsanwaltskammer nur Anwältinnen und Anwälten, die besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrung in diesem Rechtsgebiet nachgewiesen haben. Hinzu kommt die Pflicht zur jährlichen Fortbildung.

  • DEDeutsch
  • ENEnglisch
  • RURussisch
Kanzlei
Wittelsbacherstr. 21, 10707 Berlin
Termine
nach Vereinbarung
Mehr über die Kanzlei

Verkehrsrecht in Berlin

Anwalt für Verkehrsrecht in Berlin: Ihre Rechte im Überblick

Ein Brief der Bußgeldstelle, eine Vorladung der Polizei oder ein Anruf der gegnerischen Versicherung: Wer in Berlin Auto, Motorrad oder Lkw fährt, gerät schneller in ein rechtliches Verfahren, als ihm lieb ist. Rechtsanwalt Alexander Sigal ist Fachanwalt für Verkehrsrecht und vertritt Sie in allen Bereichen des Verkehrsrechts – vom Bußgeldbescheid über das drohende Fahrverbot bis zur Unfallregulierung und zur Verteidigung im Strafverfahren.

Hier finden Sie den Überblick: welche Verfahren es gibt, welche Fristen laufen und wer die Kosten trägt.

Verkehrsrecht in Berlin: vier Verfahren, eigene Regeln

Verkehrsrecht ist kein einheitliches Rechtsgebiet. Ein Tempoverstoß ist in aller Regel eine Ordnungswidrigkeit, über die zunächst die Bußgeldstelle der Polizei Berlin entscheidet. Legen Sie Einspruch ein und bleibt es beim Vorwurf, entscheidet das Amtsgericht Tiergarten. Unfallflucht oder eine Trunkenheitsfahrt sind dagegen Straftaten, für die Staatsanwaltschaft und Strafgericht zuständig sind. Schadensersatz nach einem Unfall ist Zivilrecht, und über Ihre Fahrerlaubnis entscheidet in manchen Fällen die Fahrerlaubnisbehörde in einem eigenen Verwaltungsverfahren.

Jedes dieser Verfahren hat eigene Fristen, Beweisregeln und Kostenfolgen. Oft hängen sie zusammen: Ein Unfall kann zugleich ein Strafverfahren, Punkte in Flensburg und einen Streit mit der Versicherung auslösen. Deshalb lohnt es sich, den ganzen Fall in einer Hand zu haben.

Bußgeld, Blitzer und Punkte

Geblitzt, bei Rot über die Ampel gefahren, mit dem Handy am Steuer angehalten oder mit zu geringem Abstand gemessen: Bei einem Bußgeldbescheid geht es um mehr als die Geldbuße. Punkte im Fahreignungsregister bleiben jahrelang gespeichert, und manche Verstöße ziehen ein Fahrverbot nach sich. Gegen den Bescheid können Sie innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen (§ 67 OWiG).

Ob sich der Einspruch lohnt, zeigt die Akte. Wir beantragen Akteneinsicht und prüfen bei einem Geschwindigkeitsverstoß Messgerät, Eichung, Messprotokoll und Fahrerfoto, bei einem Rotlichtverstoß unter anderem die Ermittlung der Rotlichtzeit. Haben Sie bisher nur einen Anhörungsbogen erhalten, ist noch nichts entschieden: Angaben zur Person sind Pflicht, zur Sache dürfen Sie schweigen. Auch Ihr Stand an Punkten in Flensburg gehört zur Prüfung.

Fahrverbot, Führerschein und MPU

Ein drohendes Fahrverbot trifft viele Menschen härter als jede Geldbuße, vor allem wer beruflich auf das Fahrzeug angewiesen ist. Rechtlich ist zu unterscheiden: Ein Fahrverbot dauert im Bußgeldverfahren ein bis drei Monate, im Strafverfahren bis zu sechs Monate; danach dürfen Sie wieder fahren. Bei der Entziehung der Fahrerlaubnis erlischt sie dagegen, und nach Ablauf einer Sperrfrist müssen Sie die Neuerteilung beantragen.

Ob ein Fahrverbot ausnahmsweise gegen eine höhere Geldbuße entfallen kann, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab, etwa einer besonderen beruflichen Härte. Ordnet die Fahrerlaubnisbehörde eine MPU an, zum Beispiel nach einer Alkoholfahrt mit 1,6 Promille oder mehr, kommt es auf die richtige Reaktion und eine gründliche Vorbereitung an. Für Fahranfänger gelten in der Probezeit strengere Regeln: Schon ein schwerwiegender Verstoß führt zu Aufbauseminar und Verlängerung der Probezeit.

Verkehrsunfall und Schadensregulierung

Nach einem Verkehrsunfall haben Sie Ansprüche gegen den Unfallverursacher und unmittelbar gegen dessen Kfz-Haftpflichtversicherung. Dazu gehören Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten, Wertminderung, Sachverständigenkosten, Nutzungsausfall oder Mietwagen, bei Verletzungen auch Schmerzensgeld und Verdienstausfall.

Die gegnerische Versicherung prüft Ihre Forderung aus ihrer eigenen Sicht. Kürzungen, etwa bei Stundensätzen der Werkstatt, Mietwagenkosten oder dem Gutachten, kommen in der Praxis vor. Bei der Schadensregulierung mit der Versicherung machen wir alle Positionen geltend und prüfen jede Kürzung. Waren Sie nicht schuld, trägt grundsätzlich die gegnerische Versicherung auch Ihre Anwaltskosten.

Verkehrsstrafrecht: Verteidigung von Anfang an

Der Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, einer Fahrt unter Alkohol oder Drogen, einer Nötigung im Straßenverkehr oder einer fahrlässigen Körperverletzung nach einem Unfall betrifft eine Straftat. Neben Geld- oder Freiheitsstrafe steht häufig die Fahrerlaubnis auf dem Spiel, denn das Strafgericht kann sie entziehen und eine Sperrfrist festsetzen.

Im Verkehrsstrafrecht gilt: Als Beschuldigter müssen Sie sich zur Sache nicht äußern, auch nicht gegenüber der Polizei. Ob und wie Sie sich einlassen, sollten Sie erst entscheiden, wenn Ihr Verteidiger die Ermittlungsakte kennt. Gegen einen Strafbefehl beträgt die Einspruchsfrist ebenfalls nur zwei Wochen.

Warum ein Fachanwalt für Verkehrsrecht?

Den Titel Fachanwalt für Verkehrsrecht verleiht die Rechtsanwaltskammer nur Anwältinnen und Anwälten, die besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrung im Verkehrsrecht nachgewiesen haben, darunter eine Mindestzahl selbst bearbeiteter Fälle, auch vor Gericht. Hinzu kommt die Pflicht, sich jedes Jahr im Fachgebiet fortzubilden.

Mehr über Rechtsanwalt Sigal und seine Arbeitsweise lesen Sie auf der Seite über die Kanzlei.

Beratung auf Deutsch, Englisch und Russisch

Rechtsanwalt Sigal berät selbst auf Deutsch, Englisch und Russisch. Das hilft allen, die Behördenbriefe nicht in jeder Einzelheit verstehen: Pendlern, Zugezogenen, Touristen mit Mietwagen und vielen Berlinerinnen und Berlinern mit russischsprachigem Hintergrund. Sie schildern Ihren Fall in Ihrer Sprache und erhalten die Einschätzung ebenso, ohne Dolmetscher. Wichtig: Fristen laufen grundsätzlich auch dann, wenn ein Bescheid nur auf Deutsch vorliegt und Sie ihn nicht sofort verstehen.

Kosten und Rechtsschutzversicherung

Die Anwaltskosten richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Eine Rechtsschutzversicherung mit Verkehrsrechtsschutz übernimmt sie in der Regel, gegebenenfalls abzüglich einer Selbstbeteiligung; die Deckungsanfrage stellen wir für Sie. Wie sich die Gebühren zusammensetzen und was ohne Versicherung gilt, erfahren Sie unter Kosten und Rechtsschutz.

Schnell handeln: Fristen im Blick

Viele Fristen im Verkehrsrecht sind kurz, etwa zwei Wochen für den Einspruch gegen Bußgeldbescheid oder Strafbefehl. Wer sie versäumt, kann sich gegen den Vorwurf in aller Regel nicht mehr wehren. Fristen gelten aber auch für die Behörde: Ordnungswidrigkeiten wie Tempo- oder Rotlichtverstöße verjähren seit dem 1. Juli 2026 nach sechs Monaten, sofern die Verjährung nicht unterbrochen wurde, etwa durch eine Anhörung. Nach einem Unfall zählt ebenfalls Zeit, denn Fotos, Zeugen und Spuren lassen sich später oft nicht mehr sichern.

Melden Sie sich deshalb früh, am besten, sobald das erste Schreiben da ist. Halten Sie Bescheid, Anhörungsbogen oder Unfallbericht bereit und nehmen Sie Kontakt auf: telefonisch unter 030 86 20 12 40 oder über das Anfrageformular.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Die wichtigsten Antworten zu Bußgeldbescheid, Anhörungsbogen, Kosten und Fahrverbot.

Wann lohnt sich ein Anwalt für Verkehrsrecht?

Immer dann, wenn mehr auf dem Spiel steht als ein kleines Verwarnungsgeld: bei Punkten in Flensburg, einem drohenden Fahrverbot, einem Strafverfahren oder Ansprüchen nach einem Unfall. Ein Anwalt erhält Einsicht in die vollständige Akte und kann Messung, Fristen und Beweise prüfen. Mit Rechtsschutzversicherung oder nach einem unverschuldeten Unfall tragen Sie die Anwaltskosten in der Regel nicht selbst, abgesehen von einer etwaigen Selbstbeteiligung.

Was ist ein Fachanwalt für Verkehrsrecht?

Fachanwalt ist ein geschützter Titel, den die Rechtsanwaltskammer verleiht. Für das Verkehrsrecht müssen Anwältinnen und Anwälte besondere theoretische Kenntnisse, in der Regel durch einen Fachlehrgang mit Klausuren, und praktische Erfahrung durch zahlreiche selbst bearbeitete Fälle nachweisen, darunter gerichtliche Verfahren. Danach müssen sie sich jedes Jahr fortbilden und das der Kammer belegen. Rechtsanwalt Alexander Sigal führt diesen Titel.

Was kostet ein Anwalt für Verkehrsrecht und wer zahlt?

Die Gebühren richten sich nach dem RVG und hängen von Art und Umfang des Verfahrens ab, im Bußgeldverfahren etwa auch von der Höhe der Geldbuße und davon, ob es zu einer Gerichtsverhandlung kommt. Eine Rechtsschutzversicherung mit Verkehrsrechtsschutz übernimmt in der Regel die Kosten bis auf eine mögliche Selbstbeteiligung; die Deckungsanfrage stellen wir. Nach einem unverschuldeten Unfall zahlt grundsätzlich die gegnerische Versicherung. Einzelheiten finden Sie unter Kosten und Rechtsschutz.

Welche Fristen muss ich im Verkehrsrecht beachten?

Gegen einen Bußgeldbescheid und gegen einen Strafbefehl haben Sie jeweils zwei Wochen ab Zustellung Zeit für den Einspruch. Endet die Frist an einem Samstag, Sonntag oder Feiertag, läuft sie bis zum nächsten Werktag. Ansprüche aus einem Verkehrsunfall verjähren in der Regel nach drei Jahren, gerechnet ab dem Ende des Jahres, in dem sich der Unfall ereignet hat.

Ist ein Verkehrsverstoß eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat?

Die meisten Verstöße, etwa zu schnelles Fahren, ein Rotlichtverstoß oder das Handy am Steuer, sind Ordnungswidrigkeiten. Sie werden mit Verwarnungs- oder Bußgeld, Punkten und gegebenenfalls einem Fahrverbot geahndet. Straftaten sind zum Beispiel Unfallflucht, Trunkenheit im Verkehr, Nötigung oder Straßenverkehrsgefährdung. Dann ermittelt die Staatsanwaltschaft, und es drohen Geld- oder Freiheitsstrafe, ein Eintrag im Bundeszentralregister und häufig die Entziehung der Fahrerlaubnis.

Lohnt sich ein Einspruch auch bei einem geringen Bußgeld?

Das hängt weniger vom Betrag als von den Folgen ab. Ein weiterer Punkt kann bei vorhandenen Eintragungen den Weg zu Ermahnung, Verwarnung oder Entziehung verkürzen, und in der Probezeit kann schon ein einzelner Verstoß ein Aufbauseminar auslösen. Ohne Rechtsschutzversicherung können die Anwaltskosten bei einem geringen Bußgeld ohne Punkte allerdings höher sein als die Geldbuße selbst. Wir sagen Ihnen offen, ob sich der Aufwand lohnt.

Berät Rechtsanwalt Sigal auch auf Englisch oder Russisch?

Ja. Rechtsanwalt Alexander Sigal berät persönlich auf Deutsch, Englisch und Russisch. Sie können Ihren Fall in der Sprache schildern, in der Sie sich am sichersten fühlen, und erhalten die rechtliche Einschätzung ebenso. Schreiben an Behörden und Gerichte bleiben auf Deutsch; wir erklären Ihnen, was darin steht und was zu tun ist. In einer Gerichtsverhandlung kann zusätzlich ein Dolmetscher hinzugezogen werden.

Brauche ich nach einem unverschuldeten Unfall einen eigenen Anwalt?

Vorgeschrieben ist es nicht, aber in der Regel sinnvoll. Die gegnerische Versicherung prüft Ihre Ansprüche aus ihrer Sicht und arbeitet mit eigenen Sachbearbeitern und oft eigenen Gutachtern. Ein eigener Anwalt sorgt dafür, dass alle Schadenspositionen geltend gemacht und Kürzungen geprüft werden. Haftet der Gegner voll, muss seine Versicherung auch Ihre Anwaltskosten ersetzen, sodass Ihnen dafür grundsätzlich keine Kosten entstehen.

Kontakt

Bescheid erhalten? Sprechen wir.

Schildern Sie uns kurz Ihr Anliegen, am schnellsten telefonisch. Halten Sie Bescheid, Anhörungsbogen oder Unfallbericht bereit.

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